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Erfahrungsbericht: Covid-Erkrankung und die Begleitung durch die TCM - TCM Wissen & Lehre
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Erfahrungsbericht: Covid-Erkrankung und die Begleitung durch die TCM

Corona Behandlung TCM - Erfahrungsbericht Covid

Erfahrungsbericht: Covid-Erkrankung und die Begleitung durch die TCM

In den letzten Wochen erreichen uns immer häufiger Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten, die eine Covid-Erkrankung durchlaufen sind und hierbei mit Hilfe der TCM begleitet wurden. So auch der Bericht von Dr. med. Belinda Bach, die selbst Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie ist. Wir freuen uns sehr, dass wir Ihren ganz persönlichen Erfahrungsbericht hier mit Ihnen teilen dürfen.

Bericht über eine TCM-Behandlung nach Covid-19

Ich habe mich bereits Anfang März 2020 vermutlich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Covid-Sars19 angesteckt. Angefangen hat es mit leichten Halsschmerzen, zu denen im Laufe des Tages Fieber und starke Gliederschmerzen kamen. Während ich morgens noch arbeiten war, lag ich abends bereits krank im Bett.

Mein Hausarzt hat damals noch nicht an eine Covid-Infektion geglaubt. Schließlich gab es zu diesem Zeitpunkt in München nur eine Handvoll nachgewiesener Infektionen. Und niemand hatte Erfahrung damit. Zunächst lautete die Erklärung, dass es sich am ehesten um eine Grippeinfektion handle, trotz Impfung. Was ja tatsächlich vorkommen kann. Einen Covid 19-Abstrich wollte keiner durchführen, auch nicht, als der Influenza-Abstrich negativ ausfiel.

Ich habe mich tatsächlich schon sehr krank gefühlt, mit Fieber und stärksten Glieder- und Kopfschmerzen für einige Tage. Atembeschwerden hatte ich aber nie. Als es mir diesbezüglich wieder etwas besser ging, kam nach 6 Tagen das inzwischen ja gut bekannte Symptom des vollständigen Verlustes meines Geruchssinnes dazu. Aber auch dieses Symptom war damals noch nicht bekannt. Von meinem Hausarzt habe ich mich diesbezüglich wie eine Psychopathin behandelt gefühlt. Am gleichen Tag, an dem ich ihm dieses Symptom beschrieben hatte, stand dann aber in der FAZ der Artikel, in dem dieser Geruchssinnverlust als Symptom bei zwei Dritteln der Heinsberg-Patienten beschrieben wurde. Da wusste ich, dass ich mich tatsächlich doch mit Covid-Sars19 angesteckt hatte. Am nächsten Tag ließ ich einen Abstrich bei mir und meinem Mann durchführen. Wir wurden beide positiv getestet, wobei mein Mann nie richtige Symptome verspürt hat.

Die grippeartigen Symptome verschwanden dann im Laufe einer weiteren Woche weitgehend, meine Covid 19-Abstriche waren inzwischen wieder negativ. Jedoch hatte ich daraufhin die nächsten Wochen mit starken Kopfschmerzen und Migräneanfällen zu tun. Beides kenne ich, jedoch nur sporadisch. Nun hatte ich beinahe täglich damit zu tun. Diese Kopfschmerzen besserten sich nach einigen Wochen wieder, jedoch war ich immer noch wahnsinnig schnell erschöpfbar, sogar ein kurzer Einkauf war so anstrengend, dass ich mich danach hinlegen musste. Außerdem litt ich unter immer stärker werdenden Muskelschmerzen am ganzen Körper, alles hat sich wie entzündet angefühlt. Ich bin nachts mehrmals aufgewacht, weil mir alles weh getan hat.

12 Wochen nach Krankheitsbeginn kam die TCM-Behandlung hinzu

Fast 12 Wochen nach Krankheitsbeginn habe ich mittlerweile sehr verzweifelt Prof. Hempen aufgesucht und habe ihm gesagt, dass es so nicht weitergehen könne und ich unbedingt seine Hilfe brauche. Ich habe ihm praktisch die Pistole auf die Brust gesetzt. Darauf hin verordnete er mir nach der Anamneseerhebung und den üblichen chinesischen Diagnostikschritten mittels Puls und Zungendiagnostik ein Dekokt, dass ich nun morgens und abends trinken sollte. Der Geschmack war sehr eigen, stark mit heißem Wasser verdünnt aber ganz gut trinkbar.  Dieses morgendliche und abendliche Ritual führte ich nun brav durch, trank mein Dekokt, und tatsächlich, am Morgen des 7. Einnahmetages wachte ich schmerzfrei auf, und bemerkte, dass ich ja auch die ganze Nacht nicht aufgewacht war. Ich kann mich noch gut an den fast euphorischen Zustand erinnern, der mich damals befiel: Wie schön ist es, keine Schmerzen zu haben!

Und tatsächlich hielt dieser Zustand an, ich nahm das Dekokt dann noch 2 weitere Wochen ein, bis wir es bei gefühlter Beschwerdenfreiheit dann wieder absetzten. Obwohl ich selbst Studentin der TCM bin, war das mein gefühlt erster richtiger Nachweis, dass die TCM wirkt, und zwar so richtig, und wie toll, dass ich das am eigenen Leib erfahren durfte!